Mein Kind in Jahrgang 5

Kleine Lerngruppen

Unsere Klassen werden von Gymnasial-, Mittelstufen-, Sonderschullehrern und von Sozialpädagogen betreut. Schülerinnen und Schüler aller Begabungen und Neigungen werden gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Dabei erlauben die relativ kleinen Lerngruppen mit 20 bis 23 Schülern (ab Jg. 7 bis maximal 25 Schülern) eine optimale Förderung. Häufig sind zwei Lehrer in der Klasse und können individuelle Lernangebote machen.

Überschaubarkeit ist uns wichtig

Räumlich sind unsere Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klassen im Neubau und Kreuzbau am Standdort Benzenbergweg   untergebracht. Sowohl die Gebäude als auch die angrenzenden Schulhöfe werden weitgehend von diesem Jahrgangsstufen genutzt, da die älteren Klassen ihre Klassenräume am Langenfort haben.

Sicherheit durch die Klasse und eine/n Klassenlehrer/in von Jahrgang 5 – 10

Das selbständige Lernen findet ausschließlich in der Klassengemeinschaft statt; eine hohe Anzahl der Unterrichtsstunden übernimmt der Klassenlehrer. Der Klassenverband bleibt von der fünften bis zehnten Klasse bestehen. In den Klassenstufen 5 und 6 haben die Klassen zwei Klassenlehrer. An einem Tag in der Woche veranstaltet der Klassenlehrer in den Jahrgängen 5 + 6 zusätzlich zu seinen Unterrichtsstunden einen Nachmittag für seine Klasse, es finden Ausflüge, Sportveranstaltungen und Ernährungsprojekte statt. Damit wird die Klassengemeinschaft gestärkt. 

Fördern und Fordern

Uns ist es ganz besonders wichtig, dass an unserer Schule ein gutes soziales Klima herrscht, denn nur dann können die Kinder sich wohl fühlen und gut lernen. Gemeinsam führen die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer und die Sozialpädagogin/der Sozialpädagoge einmal wöchentlich in den fünften und sechsten Klassen eine Stunde soziales Lernen durch. In allen Klassenstufen 5-10 findet einmal wöchentlich der Klassenrat statt. Die Sozialpädagogin/der Sozialpädagoge ist darüber hinaus immer Ansprechpartner/in für die Schülerinnen und Schüler und für die Eltern, wenn Unterstützung und Beratung nötig sind. 

Zusätzliche Lernzeit 

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit nach der Schule die „zusätzliche Lernzeit“ zu besuchen. Dort können für die Lernbereiche Gesellschaft und Naturwissenschaft Hausaufgaben oder Lernbüromaterialien der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch nachgearbeitet werden.

Lernen im Lernbüro – Jede/r lernt in seinem Tempo und nach seinen Fähigkeiten

Weil wir wissen, dass das Lernen dann am besten klappt, wenn man selbständig auf Grund der eigenen Entscheidung lernt, werden bei uns die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch im Lernbüro unterrichtet. Das Lernbüro ist eine Unterrichtsmethode, die jedes Kind individuell fördert. Es eignet sich auch besonders für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler. In der Woche arbeiten die Kinder 13 Stunden im Lernbüro. Sie bearbeiten einen individuellen Wochenplan, den jedes Kind am Montag in der ersten Stunde mit Beratung der Lehrkraft festlegt. Dazu erhalten die Schüler genaue Aufgaben und Checklisten, damit sie wissen, wie sie vorgehen müssen. Die Lehrer stehen als Ansprechpartner und Unterstützer zur Seite.

Außer Vokabeln lernen gibt es im Lernbüro, also in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, Mathematik, keine Hausaufgaben. Übungszeiten sind in die Arbeit des Lernbüros integriert und können in der zusätzlichen Lernzeit am Nachmittag in der Ganztagsbetreuung erfolgen.

Das einzelne Kind erhält mehr Zeit vom Lehrer

Da alle Kinder der Klasse an ihrem Wochenplan arbeiten, hat der/die Lehrer/in mehr Zeit als im normalen Unterricht um sich mit dem einzelnen Kind oder kleineren Gruppen von Kindern zu beschäftigen, z.B. um zu klären, was nicht verstanden wurde.

Leistungsstarken und leistungsschwächeren Kindern gerecht werden

Mit der Arbeit im Lernbüro in den Hauptfächern können die leistungsstarken Schüler besser gefordert werden, weil sie mit anspruchsvollen Aufgaben immer neu herausgefordert werden. Die Schüler mit mittlerem und langsamem Lerntempo arbeiten zielorientiert, haben aber genug Zeit um ihre Aufgaben abzuschließen. Dabei erhalten sie Unterstützung durch ihre Lehrer, aber auch durch ihre Mitschüler. Die Kooperation zwischen den Schülern ist uns wichtig. Schon der bekannte Pädagoge Pestalozzi stellte fest: Wenn man jemand anderem etwas erklärt, lernt man selbst doppelt so viel. 

Erklären macht also schlau! 

  Fotos: Martin Boettcher                                                                                                                                                                                                                                      Rückmeldung und Noten

Regelmäßige schriftliche Überprüfungen sichern, dass alle – der Schüler, die Lehrer und die Eltern  – wissen, welche Kompetenzen der Schüler erreicht hat und woran er arbeiten muss. Um den Lernfortschritt zu sichern, schreibt jedes Kind zum Abschluss eines überschaubaren Kompetenzbereichs, z.B. dem Kürzen von Brüchen oder der Großschreibung von Nomen, einen Test. Jedes Kind schreibt den Test zu einem anderen Zeitpunkt, nämlich dann, wenn es den Stoff beherrscht. 

Zweimal im Jahr erhalten Eltern und Schülerinnen und Schüler aller Klassen Rückmeldungen über den Leistungsstand in den Hauptfächern auf der Grundlage der Kompetenzraster, in den Lernentwicklungsgesprächen. Am Schuljahresende bekommen sie ein Notenzeugnis, das sich in den Hauptfächern auf die Kompetenzraster bezieht und detaillierte Rückmeldung zur individuellen Lernentwicklung und zum Lernstand gibt. 

Die Ich-Zeit hilft den Kindern, nach der oft aufregenden Mittagspause wieder in den Arbeitsmodus zurückzufinden. 

Zwei zusätzliche Stunden Fördern und Fordern in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch unterstützen die Kinder bei Schwierigkeiten oder bieten ihnen Herausforderungen, um ihre persönlichen Talente und Stärken zu schärfen.

Verbindliche Betreuung auch nach der Schule

An allen Tagen der Woche ist der Spieleraum am Benzenbergweg in der Mittagspause geöffnet. Nach Unterrichtsschluss betreuen wir die Schüler bis 16.00 Uhr und bieten –Spiel- und Bastelangebote an. Die Schüler können verbindlich (auch für einzelne Tage) angemeldet werden oder auch einfach vorbeikommen. Zusätzlich können die Schüler Neigungskurse z.B. in den Bereich Sport, Musik und Kunst wählen. Die Betreuung bis 16.00 Uhr und die Neigungskurse sind natürlich kostenlose Angebote. Zusätzlich ist eine kostenpflichtige Betreuung vor 8.00 Uhr und zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr auf Antrag möglich.

Ferienbetreuung

Unser Spieleraum-Team organisiert außerdem die Ferienbetreuung und führt diese in der ersten Woche der Herbstferien und in den ersten 7 Werktagen der Sommerferien an unserer Schule durch. Die Ferienbetreuung der anderen Ferienzeiten findet in Kooperation mit einer benachbarten Grundschule dort statt.

Wie geht es weiter nach Jahrgang 6?

Wahlpflichtbereich

Im Jahrgang 7 wird der Unterricht im Lernbüro fortgesetzt. Neu hinzu kommt der Wahlpflichtbereich. Das ist der einzige Unterricht, der nicht im Klassenverband stattfindet und in den Schüler aus verschiedenen siebten Klassen gemeinsam unterrichtet werden. Die Schüler können zwischen Kursen wie EDV, Arbeitslehre, Kunst, Sport und Gesundheit oder Schmuckdesign wählen oder nehmen eine zweite Fremdsprache auf.

Spanisch, Latein oder Französisch ab Klasse 7

Die zweite Fremdsprache wird in Klasse 7 eingeführt. Wir stellen als zweite Fremdsprachen Spanisch, Latein und Französisch zu Wahl. Allerdings kommt nicht in jedem Jahrgang ein Latein- oder Französischkurs zustande. Wir empfehlen die Aufnahme der zweiten Fremdsprachen den Schülern, deren Deutsch- und Englischleistungen gut und besser sind. 

Als zweite Fremdsprache kann Spanisch auch noch im Jahrgang 11 neu aufgenommen werden, wenn Schülerinnen und Schüler in die Vorstufe übergehen können und noch keine zweite Fremdsprache gelernt haben. Dann müssen sie Spanisch von der 11. bis zur 13. Klasse lernen.

Erfolgreiches Lernen braucht Selbständigkeit und Realitätsbezug

Projektorientiertes Lernen

In den Lernbereichen Gesellschaft und Naturwissenschat wird häufig projektorientiert gearbeitet. Sechs Wochen lang arbeiten die Schülerinnen und Schüler in beiden Lernbereichen jeweils an demselben Thema. Ziel ist es, den Kindern hier Grundlagenwissen zu vermitteln und möglichst oft praktisches Arbeiten und forschendes Lernen zu ermöglichen Die Ergebnisse werden präsentiert. 

Ansprechpartnerin:

Dr. Cornelia Moeck-Schlömer, Abteilungsleitung 5-7 (Tel. 428 88 15 23)

Anders Lernen

Die Stadtteilschule Helmuth Hübener in Barmbek erweitert ihr Angebot, um den Anforderungen der Welt von morgen gerecht zu werden. Immer mehr Jobs werden im Zuge der Digitalisierung durch Maschinen und künstliche Intelligenz ersetzt. Gleichzeitig entstehen neue Berufe, die andere, komplexe Fähigkeiten erfordern. Die meisten Menschen werden in Zukunft mehrmals in ihrem Leben den Beruf oder Arbeitsplatz wechseln und sich dafür laufend weiterbilden.

Besucht uns gerne auf unsere Website: „Anders lernen in der digitalen Welt“

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