Wenn wir uns nicht erinnern, können wir nicht aus der Vergangenheit lernen. Die Klasse 8a hat eine besondere Verantwortung für uns als Schulgemeinschaft übernommen, als sie die Gestaltung der Gedenkveranstaltung für unsere ehemalige Schülerin Eliza übernommen hat.
Eliza hatte vor 2024 bei uns ihr Abitur gemacht und seit ihrer Einschulung bei uns jeden Helmuth Hübener Wettbewerb mit wunderbaren Beiträgen bereichert. Sie hat so immer daran mitgewirkt, dass wir uns als Schule erinnern und aus dem Vorbild Helmuth Hübeners lernen. Eliza hat immer gesagt, dass es in der Schule auch einen physischen Gedenkort geben müsste, nicht nur den Wettbewerb, um an unseren Namensgeber zu erinnern. Eliza kam bei einem tragischen Autounfall kurz nach dem Abitur ums Leben. Wir haben als Schulgemeinschaft beschlossen, ihr zu Ehren diesen Gedenkort einzurichten und die Wahl fiel darauf, einen Apfelbaum zu pflanzen als Zeichen für das Leben.
Ausgesucht wurde ein Korbinians-Apfel, eine Apfelsorte, die von Korbinian Aigner während seiner Gefangenschaft im KZ Dachau gezüchtet worden ist.
Die 8a hat die Aufgabe übernommen den Ort für den Baum zu suchen und am 8.1.2026, dem Geburtstag von Helmuth Hübener eine würdige Feier zu gestalten. Es ist nicht einfach Formen zu finden für solche lebensverändernden Ereignisse.
Vielen Dank für euer Engagement.
Am 8.1. selbst haben auch noch viele andere Menschen aus der Schulgemeinschaft zum Gelingen der Feier beigetragen, so hat zum Beispiel der Unterstufenchor unter der Leitung von Jamie und Glenn gesungen, Kinder aus dem Ganztag haben geholfen, Schneelaternen rund um den kleinen Apfelbaum zu bauen und ehemalige Mitschüler*innen von Eliza waren zu Gast.
In Momenten wie diesen wird uns allen bewusst, was wirklich zählt.











